Fette

Fett ist ebenfalls ein wichtiger Energielieferant. Der Körper benötigt das Fett, um die Vitamine A, D, E, K und Carotin (die Vorstufe von Vitamin A) aufzunehmen. Außerdem schützt das Fett ihn vor Kälte und stützt innere Organe.

Ohne Fett könnte der Mensch nicht lange überleben. Ihm würden Energiereserven fehlen, auf die sein Körper in der Not zurückgreifen kann.

Unser täglich Fett gib uns heute

Hierzulande wird allerdings eher zu viel als zu wenig Fett konsumiert. Nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) sollte unsere tägliche Ernährung zu 25 bis 30% aus Lipiden bestehen.

Ein Beispiel: Bei geringer körperlicher Aktivität verbraucht eine Person mit einem Körpergewicht von 70 Kilogramm etwa 2.000 Kilokalorien täglich. Von diesem Gesamtenergiebedarf sollten Fette etwa 600 Kilokalorien ausmachen – das entspricht etwa 67 Gramm. Mit einer Tiefkühlpizza, die im Schnitt 33 Gramm Fett enthält, haben viele Menschen schon etwa die Hälfte ihres täglichen Bedarfes gedeckt.

Gegrillter Lachs

 

Fett ist nicht gleich Fett

Tierische Fette, die zum Beispiel in Wurst, Käse und Butter enthalten sind, enthalten häufig gesättigte Fettsäuren. Diese stehen im Verdacht, den Cholesterinspiegel im Blut zu erhöhen.

Daher sollten vor allem Speisen mit ungesättigten Fettsäuren gegessen werden – zum Beispiel hochwertige Pflanzenöle und fettreiche Fische wie Lachs, Makrele und Hering. Diese ungesättigten Fettsäuren verringern das LDL-Cholesterin, das umgangssprachlich auch als das »schlechte« Cholesterin bezeichnet wird.

(ae)

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