Die Ernährungspyramide

Wissenschaftlich hinterfragte Empfehlungen zum Ernährungsplan bzw. -Ernährungsverhalten sind möglicherweise nicht für jeden gleichermaßen geeignet, können aber eine sinnvolle Orientierungshilfe bieten. Auch in der Ernährungswissenschaft scheint es Trends zu geben, und kontinuierlich fließen aktuelle Erkenntnisse in sich verändernde Empfehlungen ein.

Ein Beispiel ist die Ernährungspyramide, die vor Jahren noch kohlehydrathaltige Lebensmittel, wie Vollkornbrot und Nudeln, als Haupt-Lebensmittelgruppe empfahl. Mittlerweile zählt insbesondere Gemüse und in geringerer Menge Obst zu der Lebensmittelgruppe, die den größten Anteil in der täglichen Ernährung bilden soll.

Die Ernährungspyramide als Orientierungshilfe

Die Ernährungspyramide des aid-infodienst Ernährung , Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. ist als bildliche Orientierungshilfe gedacht. Die Inhalte beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund und auf Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Sie gibt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen Überblick, welchen Teil der Ernährung die einzelnen Lebensmittelgruppen etwa ausmachen sollten.

Einen informativen Flyer zur Ernährungspyramide des aid findet ihr hier zum kostenlosen Download.

aid-Ernährungspyramide

Flyer zur aid-Ernährungspyramide, Quelle: www.aid.de

 

DIE Pyramidenstruktur

Insgesamt besteht die Ernährungspyramide aus acht Lebensmittelgruppen, die pyramidenförmig angeordnet sind. Jeder Baustein der Ernährungspyramide steht für eine Nahrungsportion. Das darauf abgebildete Symbol zeigt an, welcher Nahrungsgruppe die Portion angehört. Als Maß für eine Portionsgröße gilt dabei in der Regel die eigene Hand. Die Farben der einzelnen Bausteine (grün, gelb und rot) weisen außerdem wie ein Ampelsystem darauf hin, welche Lebensmittelgruppen reichlich konsumiert werden sollen und welche weniger.

Gedacht ist sie nicht als starres System, sondern als Rahmen, den der Einzelne individuell an Geschmack, Gewohnheiten und unterschiedlichen Energiebedarf anpassen kann.

In einem sind sich wissenschaftliche und auch Food-Trend Experten einig: Die Ernährung sollte abwechslungsreich und vielfältig sein.

Intensiv setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) mit Fragen der Ernährung und der Ernährungsforschung auseinander.

„Wir unterstützen die ernährungswissenschaftliche Forschung ideell, informieren über neue Erkenntnisse und Entwicklungen und machen diese durch Publikationen und Veranstaltungen verfügbar“,1

so beschreibt die DGE ihren Auftrag.

10 Regeln für eine gesunde Ernährung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse 10 Regeln formuliert, die helfen können, genussvoll und gesunderhaltend zu essen und eine ausgewogene Ernährung praktisch umzusetzen.

Ein PDF dieser Regeln könnt ihr hier herunterladen:  10 Regeln der DGE

(ae)

1Quelle: https://www.dge.de/wir-ueber-uns/die-dge/ (abgerufen am 07.03.2016)

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